Montag, 5. August 2013

Google Umstellung für Artikel-Suchmaschinen - SINNVOLL???

Google-Shopping hat seit dem 15. Juli 2013 damit begonnen neue Richtlinien für eindeutige Produktkennzeichnungen durchzusetzen. Angefangen in den USA und Europa.
Produkte, die den Richtlinien nicht entsprechen, werden möglicherweise abgelehnt und nicht auf Google-Shopping angezeigt. 
Auch andere Preissuchmaschinen nehmen Produkte ohne Angaben des EAN-Codes nicht mehr auf. 
Nachzulesen hier: Google Richtlinien

So, nun ist es soweit.
Angeblich will Google seine Suchmaschinen bei Artikel Suchen optimieren.
EAN, Marke/ Hersteller, Herstellernummer und ISBN Angaben sollen nun Pflichtangaben werden, damit die Artikel überhaupt in den Suchmaschinen auftauchen.

VORTEIL:
Ist ja eigentlich toll überlegt, schließlich kann man so besser vergleichen.
ISBN bei Büchern finde ich super! Kann ich nur zustimmen!

NACHTEIL:
Kleine Hersteller wie z.B. www.kapaapis-handarbeiten.de , die mit solchen Angaben nicht aufwarten können, werden in den Suchanzeigen bei Artikeln nicht mehr aufgelistet.
AUCH DANN NICHT, WENN SIE ÜBER WEBSITES WIE DaWanda und Hood.de VERKAUFT WERDEN!

Google fordert:
Es sind mindestens 2 der folgenden 3 Angaben erforderlich:
EAN, Marke/ Hersteller, Herstellernummer.
Fehlen diese Angaben, so werden Angebote von Preissuchmaschinen nicht aufgenommen und nicht angezeigt.

Was nun?
Werden so nun die Kleinen vom Markt verdrängt? Ist es das, was Google will?
Nur noch Massenproduktion und keine Individualität?

Wenn das so weiter geht, sehe ich schwarz für die vielen kleinen Hersteller, die mit viel Zeit, Liebe und Hingabe und zu 99% in reiner Handarbeit ihre Produkte herstellen und denen nun auch noch das Internet als Verkaufsplattform genommen wird!

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